
Wer steckt hinter WELLIMAL?
Hallo, ich bin Verena, Gründerin von WELLIMAL.
Menschen etwas beizubringen, Wissen verständlich zu machen und sie dabei zu unterstützen, selbst gute Entscheidungen treffen zu können, war eigentlich schon immer das, was ich beruflich machen wollte. Und wenn ich heute zurückblicke, zieht sich genau das durch mein gesamtes Berufsleben.
Viele Jahre habe ich in verschiedenen Firmen als Trainerin Fach-, Rechts- und Vertriebswissen vermittelt, später Unternehmen und Teams in Veränderungsprozessen begleitet. Heute arbeite ich wieder schwerpunktmäßig in Beratung, Coaching und Erwachsenenbildung.
Die Themen haben sich verändert.
Meine Art zu arbeiten eigentlich nicht.
Ich möchte Wissen nicht einfach weitergeben, sondern so vermitteln, dass man etwas damit anfangen kann. Ich hinterfrage, ordne ein, erkläre Zusammenhänge und ermutige Menschen, selbst zu verstehen und selbst zu entscheiden.
Und wenn ich dabei verhindern kann, dass jemand erst selbst vom Zehn-Meter-Brett in die Fritteuse springen muss, um eine Erkenntnis zu gewinnen – umso besser. 😉
Und dann waren da noch die Pferde...

Neben all den Zahlen, Daten, Fakten, Seminaren und beruflichen Themen gab es für mich lange einen ziemlich guten Ausgleich: Pferde.
Im Stall funktioniert gedankliches Abdriften nämlich nur bedingt. Ein Pferd interessiert sich wenig dafür, welche Präsentation noch fertig werden muss, welche Zahlen gerade im Kopf herumschwirren oder welches Problem man gedanklich zum fünften Mal durchkaut.
Wer mit einem Pferd arbeitet, muss da sein. Beobachten. Reagieren. Sich auf das konzentrieren, was gerade passiert.
Genau das mochte ich daran. Pferde waren für mich Freizeit, Ausgleich und ein ziemlich zuverlässiger Weg aus dem Kopf zurück in den Moment. Dass sie irgendwann auch meinen Blick auf Gesundheit, Verhalten und Wohlbefinden grundlegend verändern würden, war damals nicht geplant.
Innerhalb von vier Jahren musste ich mich von zwei eigenen Pferden verabschieden. Ihre Geschichten hätten unterschiedlicher kaum sein können – und gerade deshalb habe ich aus beiden sehr viel gelernt.
Mein erstes Pferd hat mir gezeigt, dass ein körperlicher Befund nicht automatisch die Erklärung für jedes unerwünschte Verhalten liefert. Training, Haltung, Erfahrungen, der Mensch und die jeweilige Situation können genauso eine Rolle spielen. Ein Befund ist eine wichtige Information – aber nicht zwangsläufig die ganze Geschichte.
Mein zweites Pferd hat mir beinahe das Gegenteil beigebracht. Es war kooperativ, zugewandt und leistungsbereit, obwohl erhebliche gesundheitliche Probleme bestanden.
Ein Pferd muss nicht deutlich „Nein“ sagen, damit etwas nicht stimmt.
Dazwischen lagen viele Untersuchungen, unterschiedliche Einschätzungen, Entscheidungen und Hoffnungen – und auch sehr viel Geld. Vor allem aber kenne ich seitdem das Gefühl, als Pferdebesitzer unbedingt das Richtige tun zu wollen und gleichzeitig mit widersprüchlichen Informationen, Unsicherheit und großer Verantwortung umgehen zu müssen.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick nachhaltig geprägt. Ich habe gelernt, genauer hinzusehen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und weder Verhalten noch körperliche Befunde isoliert zu betrachten.
Und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll es sein kann, jemanden an der Seite zu haben, der zuhört, mitdenkt, Informationen sortiert und dabei hilft, wieder eigene Entscheidungen treffen zu können.
Dabei geht es nicht darum, tierärztliche oder andere fachliche Kompetenz zu ersetzen. Es geht auch um den Menschen hinter dem Pferd – mit seinen Fragen, Entscheidungen, Sorgen, Grenzen und manchmal schlicht dem Wunsch, den Überblick nicht zu verlieren.

Irgendwann entstand aus all dem eine ziemlich einfache Frage:
Warum beschäftige ich mich eigentlich so intensiv damit,
was meinem Pferd guttun könnte –
und so wenig damit, was ich für mich selbst tun kann?
Diese Frage hat meinen weiteren Weg wesentlich geprägt.
Ich begann, mich immer intensiver mit Gesundheit, Lebensstil, Regeneration und den biologischen Grundlagen dahinter zu beschäftigen. Aus Interesse wurde Lernen, aus Lernen wurden zahlreiche gesundheitsbezogene Aus- und Weiterbildungen – und aus einzelnen Themen entstanden immer mehr Verbindungen.
Dabei wurde mir etwas bewusst, das heute wesentlich zu WELLIMAL gehört:
Mensch und Tier sind natürlich nicht dasselbe – aber auch nicht in allem völlig verschieden.
Viele grundlegende biologische und biochemische Prozesse folgen bei Säugetieren ähnlichen Prinzipien. Oder etwas weniger wissenschaftlich formuliert:
Der Zelle ist zunächst einmal ziemlich egal, ob ihr Besitzer redet, wiehert, bellt oder miaut. 😉
Natürlich hat jede Spezies ihre Besonderheiten, die berücksichtigt werden müssen. Genau deshalb finde ich beides wichtig: Gemeinsamkeiten erkennen und Unterschiede ernst nehmen.
Und noch etwas kam mir aus meinen Erfahrungen mit den Pferden ziemlich bekannt vor:
Auch beim Menschen erzählen Befunde, Beschwerden und das eigene Befinden nicht immer dieselbe Geschichte.
Ein messbarer Wert allein erklärt noch nicht automatisch, wie sich jemand fühlt. Umgekehrt bedeutet eine reale Beschwerde nicht, dass sich ihre Ursache immer unmittelbar in einem Laborwert oder Befund abbilden lässt. Körperliches Befinden, psychische Belastungen, Lebensstil, Erfahrungen und Umfeld können sich gegenseitig beeinflussen.
Genau deshalb interessiert mich auch beim Menschen selten nur ein einzelner Ausschnitt:
Was wissen wir? Was können wir messen?
Wie geht es dem Menschen tatsächlich?
Und was davon ist für sein konkretes Anliegen überhaupt relevant?
Vielleicht erklärt das auch einen der wichtigsten Grundsätze von WELLIMAL:
Nicht jede Fragestellung braucht dieselbe Antwort.
Vom Pferd zurück zum Menschen
WELLIMAL ist nicht am Schreibtisch entstanden – und auch nicht aus dem Wunsch, möglichst viele unterschiedliche Angebote unter einer Marke zu versammeln.
Die Idee ist über Jahre gewachsen.
Aus meiner Arbeit mit Menschen.
Aus meiner Freude an Wissensvermittlung.
Aus meiner eigenen Suche nach Antworten.
Aus ziemlich viel Lernen und Hinterfragen.
Und aus den Erfahrungen mit meinen Tieren.
Auch der Name erzählt diese Geschichte:
Wellness maximal.
Wellness for your animal.
Daraus wurde WELLIMAL.
Heute verbindet WELLIMAL genau diese Welten:
Beratung und Coaching, Wissensvermittlung und wissenschaftliche Erkenntnisse, ausgewählte Tests, Wellness- und Gesundheitstechnologien sowie komplementäre Ansätze – für Menschen und, wo es sinnvoll und fachlich passend ist, auch für ihre tierischen Begleiter.
Dabei muss nicht jedes Anliegen mit allem verbunden werden, was WELLIMAL zu bieten hat.
Manchmal braucht es ein Gespräch.
Manchmal Wissen.
Manchmal einen Messwert.
Manchmal eine Anwendung.
Und manchmal etwas ganz anderes.
Wie daraus WELLIMAL wurde


Mein beruflicher Hintergrund hat mich gelehrt, Informationen zu prüfen, Zusammenhänge zu hinterfragen und nicht jede überzeugende Erklärung automatisch für die richtige zu halten.
Gleichzeitig bin ich viel zu neugierig, um mich nur mit dem zu beschäftigen, was ich ohnehin schon kenne.
Ich bin neugierig genug, mir vieles anzusehen – und analytisch genug, nicht alles in denselben Topf zu werfen.
Mich interessiert, was wir messen können, was wissenschaftlich untersucht ist, welche Erfahrungen Menschen machen und wo die Grenzen einer Methode liegen. Dabei dürfen unterschiedliche Ansätze für mich nebeneinander bestehen – solange klar bleibt, worüber wir jeweils sprechen.
Wissenschaftlich zu denken bedeutet für mich nicht, für komplementäre Ansätze verschlossen zu sein. Und offen zu sein bedeutet nicht, auf kritisches Denken zu verzichten.
Deshalb schaue ich auch bei neuen Produkten, Technologien und Methoden gerne etwas genauer hin. Ein interessantes Produkt, ein schickes Gerät oder ein Wochenendseminar allein ersetzen noch keine Expertise. Wer Menschen berät, sollte wissen, wovon er spricht – und genauso gut wissen, wo die eigene Kompetenz endet.
Und gutes Marketing kann mich durchaus beeindrucken. Es ersetzt nur weder Fachwissen noch einen Blick auf Daten, Inhaltsstoffe oder das Kleingedruckte. 😉
Offen für Neues - mit kritischem Blick


Kompetenz und Erfahrung
Beratung, Coaching & Training
Die Arbeit mit Menschen zieht sich durch mein gesamtes Berufsleben – von Training und Erwachsenenbildung über Beratung bis zur Begleitung von Menschen und Teams in Veränderungsprozessen.
Als ISO/IEC 17024 zertifizierte Fachtrainerin bringe ich langjährige Erfahrung in der Vermittlung komplexer Fachinhalte mit. Heute ergänzen meine Qualifikationen im Bereich psychosoziale Beratung und Coaching diese Erfahrung.
Wirtschaft, Recht & Organisation
Meine berufliche Erfahrung im Vertrieb, in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft, meine Zeit in der Unternehmensberatung sowie mein rechtlicher Ausbildungshintergrund haben meine analytische Seite geprägt.
Strukturen und Prozesse verstehen, Informationen kritisch prüfen und komplexe Zusammenhänge verständlich machen – das habe ich über viele Jahre gelernt und genau diesen Anspruch habe ich heute auch an meine Arbeit.
Gesundheit & Lifestyle
Zahlreiche gesundheitsbezogene Aus- und Weiterbildungen bilden die Grundlage für meine heutigen Schwerpunkte rund um Gesundheit, Lifestyle und Regeneration. Besonders geprägt haben mich dabei Epigenetik und angewandte Psycho-Neuro-Immunologie (aPNI) – und damit der Blick auf das Zusammenspiel von individuellen Voraussetzungen, Lebensstil, Umwelt und unterschiedlichen körperlichen Prozessen.
Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viel Wissen anzusammeln, sondern darum, es verständlich, kritisch und praktisch nutzbar zu machen.
Pferd & Tier
Eigene langjährige Pferdeerfahrung trifft bei mir auf fachliche Weiterbildung – unter anderem im Studium der angewandten Hippologie und bei Fortbildungen am Tierwissenschaftlichen Institut TWI Röhm.
Besonders interessiert mich dabei das Zusammenspiel von Tier, Mensch und Umfeld – und die Frage, wie unterschiedliche Informationen sinnvoll betrachtet werden können, ohne körperliche, verhaltensbezogene und menschliche Themen miteinander zu vermischen. Auch hier gilt für mich: Nicht jede Beobachtung hat dieselbe Ursache – und nicht jede Fragestellung braucht dieselbe Antwort.

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